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Schutzprogramme

Was tut das Bürgernetz gegen Kinderpornographie?

Perkeo:
Perkeo
[www.perkeo.net]
Das Bürgernetz Weihenstephan setzt eine spezielle Software zur Schutz seines eigenen Webservers vor kinder-, gewalt- oder tierpornographischen Bildern ein. Das Programm Perkeo, das auch von der Polizei im In- und Ausland verwendet wird, verhindert bisher erfolgreich, daß solche Bilder im Bürgernetz zu finden sind.

Wie können Eltern verhindern, daß ihre Kinder stundenlang vor dem Computer sitzen?

LuckyKid:
LuckyKid
[www.luckykid.de]
Mit der kostenlosen Software LuckyKid kann man für Kinder individuelle Zeitkonten für den PC einrichten: Außerhalb der erlaubten Uhrzeiten oder wenn das vorgegebene Guthaben aufgebraucht ist, schaltet sich der Computer ab. Außerdem kann man seinen Kindern nur bestimmte Programme zugänglich machen. Der Hersteller LukyKid vertreibt auch ein Steuergerät für den Fernseher mit ähnlichen Funktionen.

Wie können Eltern kontrollieren, was ihre Kinder am Computer machen?

Parents Friend:
Parents Friend
[www.parents-friend.de]
Die Software Parents Friend (Standardversion kostenlos) ermöglicht die Verwaltung mehrerer Benutzer (Kinder) auf dem PC. Man kann Zeitlimits setzen, Programme sperren, Dateien schützen, Systemeingriffe verhindern. Den Aufruf von pornographischen Webseiten blockiert ein Stichwort-Filter. Mit der Bonusversion (fünf Euro) können sämtliche Aktionen am PC protokolliert werden.

Wie können Eltern verhindern, daß sich Minderjährige Zugang zu nicht jugendfreien oder sogar kriminellen Internet-Angeboten verschaffen?

Mehrere Anbieter liefern Filtersoftware die unerwünschtes Material aus dem Internet blockiert. Es gibt zwei verschiedene Verfahren:

Einzige uns bekannte kostenlose Freeware-Filtersoftware:

We-Blocker:
We-Blocker
[www.we-blocker.com]
Relativ neue Freeware für Windows 95, 98, Me, NT, 2000. Nur in englischer Sprache - Sperrung durch Aufruf eines Zwangs-Proxy-Servers über Windows DFÜ-Netzwerk. Ausführlicher IcM-Testbericht.

Die Internet-Illustrierte 'Tomorrow' hat sich in einem Artikel im Februar 1999 mit Filterprogrammen auseinandergesetzt und stellte dabei folgende wesentliche Punkte fest:

Einige Filterprogramme wurden von 'Tomorrow' in einer Kurzbewertung namentlich erwähnt:

Cyber Patrol
Cyber-Patrol
www.cyberpatrol.com
Marktführer, kostet ab 30 Dollar, jährliche Update-Gebühr, eine deutsche Version ist erhältlich.
SurfControl
Surfcontrol
www.surfcontrol.com
Anmerkung von IcM: Die Programme Cyber Patrol und SurfWatch sind mittlerweile bei der Firma SurfControl gelandet.
Cybersitter
Cybersitter
www.solidoak.com
Preis ab 40 Dollar, Updates der Sperrlisten gratis.
Net Nanny
Net Nanny
www.netnanny.com
Preis ab 40 Dollar, Updates der Sperrlisten online kostenlos erhältlich.
SafeSurf
SafeSurf
www.safesurf.com
Kein Filterprogramm, sondern ein Bewertungssystem für den Internet Explorer und den Netscape Navigator - damit wohl überflüssig, weil solche Mechanismen in den Browsern schon eingebaut sind (siehe unten).
SurfWatch
SurfWatch
www.surfwatch.com
Mittlerweile zu beziehen über SurfControl (siehe oben) Sperrt zwar Seiten mit Sex-Inhalt aus läßt aber die Suche nach Seiten mit Gewalt- und Drogenthemen zu - damit wohl unbrauchbar.

Schutz durch Bewertung von Web-Inhalten:

PICS

Eine grundsätzlich andere Möglichkeit, Seiten zu filtern, liefern die Internet-Browser von Microsoft und Netscape gewissermaßen frei Haus: Sie beruht auf dem PICS-Standard (Platform for Internet Content Selection) des World Wide Web Consortium W3C , also jener Organisation, die Normen für das Internet festlegt [www.w3.org/PICS/]. Webseiten werden vom jeweiligen Anbieter freiwillig mit digitalen Inhalts-Etiketten versehen. Diese digitale Bewertung wird vom Browser mit Inhalten verglichen, die der Anwender gesperrt haben will (z. B. Sexualität, Gewalt, Sprache). Seiten ohne PICS-Signatur können nur nach Eingabe eines Paßworts angesehen werden - das sind derzeit freilich etwa 98 Prozent aller Internet-Angebote. Das standardmäßig im Internet Explorer und im Netscape Navigator eingebaute Bewertungssystem für Webseiten stammt von der Internet Content Rating Association ICRA (vormals RSACi) [www.icra.org]. Als Alternative kann z. B. SafeSurf verwendet werden.

Gibt es Alternativen zu Schutzprogrammen?

Die Website der Jugendminister, jugendschutz.net, kommt zu einer sehr kritischen Einschätzung von Filter-Programmen und Bewertungssystemen: "Die meisten sind nicht wirksam genug und inhaltlich bedenklich. Elterliche Aufsicht oder pädagogische Begleitung können sie nicht ersetzen." [www.jugendschutz.net/filtering/]. Dagegen werden empfohlen:

Internet-Portale für Kinder:

Folgende Websites eignen sich gut als sinnvolle Internet-Portale für Kinder, und können z. B. als Startseite im Browser eingerichtet werden:

[Internetanwender contra Mißbrauch - I.c.M.] (wom/ws)