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Von Hans Sterr auf den neuesten Stand
gebracht am
-
-
- A
- a/b-Wandler
- Analogadapter
- Account
- Zugangsberechtigung zum ausgewählten Dienst
- Adapter
- Im wörtlichen Sinn soviel wie Zusatzgerät. In
der Computertechnik versteht man unter Adapter
sehr unterschiedliche Dinge wie Zusatzkarten, die
auf die Grundplatine gesteckt werden können
(z.B. Grafikkarten oder Erweiterungskarten für
den Hauptspeicher), aber auch Spezialstecker, die
die Verbindung unterschiedlicher Geräte
miteinander ermöglichen. Häufig wird der
Begriff auch im Sinne einer allgemeinen
Schnittstelle verstanden.
- AD-Wandler
- Analog-Digital-Wandler. Elektronischer Baustein,
der analoge Signale (z.B. Video oder Audio) in
digitale Form bringt. Die Anzahl der Abstufungen,
die der Wandler unterscheiden kann, ist
entscheidend für die Qualität des digitalen
Signals. Gängig sind im Videobereich
8-Bit-Wandler (256 Abstufungen), was bei 3
Graustufenauszügen 24-Bit Farbtiefe ergibt, im
Audiobereich 8 Bit oder bei Audio-Karten 12 und
16 Bit.
- Akronyme
- Abkürzungen für immer wiederkehrende Floskeln
- Akustikkoppler
- Der technische Vorläufer des Modems.
Akustikkoppler senden und empfangen mit Hilfe der
Hör- und Sprechkapseln eines Telefonhörers, der
fest auf dem Akustikkoppler aufgesetzt werden
muß.
- Aliweb
- Suchprogramm zur Stichwortsuche im WWW
- Altavista
- Der schnellste Suchdienst im WWW.
Sucht nach Stichworten
(http://www.altavista.digital.com)
- Analogadapter
- Eine Wandlereinheit, die die digitalen Signale
des ISDN in analoge Signale
umsetzt. Über einen Analogadapter können
Endgeräte für das Telefonnetz (Telefone,
Anrufbeantworter, Faxgeräte, Modems)
an das ISDN angeschlossen
werden.
- Anonymous UUCP
- Ein Account auf einer
Site, die den UUCP-Mechanismus
frei zugänglich macht.
- ANSI
- "American National Standards
Institute". US-amerikanisches Institut für
Normenentwicklung. Oft auch als Synonym für
ANSI-Grafik, den Zeichensatz von Windows und die Terminalemulation ANSI-BBS
benutzt.
- ANSI-BBS
- Eine speziell für PC gedachte Terminalemulation, bei der
Farben übetragen werden.
- API
- "Application Programming Interface".
Schnittstelle für Anwendungsprogrammierung. Eine
API ist eine Menge von Routinen, die von einem
Programm aufgerufen werden können, um bestimmte
Aufgaben zu erledigen. Betriebssysteme und
Gerätetreiber besitzen eine API, mit deren Hilfe
sie ihre Dienste einer Anwendung anbieten.
- Archie
- WWW-Suchprogramm zum
Durchsuchen von FTP-Servern
- ARPANET
- Advanced Research Project Agency Network. Der
militärische Vorläufer des Internet
- Artikel
- Ein Artikel im Zeitungssinn. Besondere Artikel
sind z. B. Antworten (Followup).
Replies sind keine Artikel, sondern Mails.
- ASCII
- "American Standard Code for Information
Interchange." Klassische Codierung von
Zeichen (Buchstaben, Zahlen, Satzzeichen) in
einem Code, der 7 Bytes
benutzt. Umlaute sind nicht vorgesehen. In
amerikanischen Mailboxen
und im Internet ist das
der übliche Weg, Texte darzustellen. Unmoeglich,
damit aes, oes und ues zu schreiben.
- Asynchrone Übertragung
- Neben den reinen Nutzdaten überträgt der Sender
zusätzliche Steuerinformationen, die den Beginn
(Startbit) und das Ende (Stopbit) eines
Datenpaketes markieren. Die übliche Länge eines
Datenpakets ist acht Bit, so
daß ein Byte plus
Steuerinformationen übertragen werden.
- Attachment
- Datei-Anhang eines eMails
oder einer newsgroup-Nachricht.
Im Gegensatz zu diesen kann das Attachment in
beliebigem Dateiformat sein und unterliegt keiner
Beschränkung.
- AT-Befehle
- AT-Befehle dienen der Steuerung eines Modems. Der Name kommt daher,
daß jedem Befehl die Zeichenfolge AT (für
"Attention") vorausgeschickt wird. Da
der Modemhersteller Hayes als erster diesen
Befehlssatz definierte, wird oft auch von
Hayes-Befehlen gesprochen. Ein Modem, das
AT-Befehle verarbeiten kann, wird oft
hayes-kompatibles Modem genannt.
- AT-Bus
- Bezeichnung für den inzwischen veralteten Bus von PCs. Gegenüber modernen
Bussystemen wie PCI erlaubt er
nur geringe Datenübertragungsraten.
- ATM
- "Asynchronous Transfer Mode". Besonders
schnelle Übertragungsmethode für digitale
Signale.
-
- B
- Backbone
- "Rückgrat". Internet-Jargon
für einen zentralen Rechner. Das Backbone ist in
der Lage, den Weg zu einer Mail-Adresse
zu finden, oder festzustellen, daß es sich um
eine ungültige Adresse handelt. Das Backbone
eines Netzes bilden mehrere solche Rechner, die
über besonders schnelle Übertragungswege
miteinander verbunden sind.
- Bandbreite
- Eigentlich die Differenz zwischen der niedrigsten
und der höchsten Frequenz in Hertz, die auf
einem Übetragungskanal möglich ist. Im Bereich
der Telekommunikation mit dem Computer wird unter
Bandbreite die Menge an Daten verstanden, die
innerhalb eines bestimmten Zeitraums einen
Übertragungskanal passieren kann. Die Bandbreite
wird meist in bps ausgedrückt
und wird auch als maximale Datenübertragungsrate
verstanden.
- Baud
- Maßeinheit für die Schrittgeschwindigkeit.
Genauer: Die Anzahl der Zustandsänderungen
(Signale) auf einem Übertragungskanal pro
Sekunde. Baud wird oft synonym mit bps
(Bit pro Sekunde) benutzt. Die beiden
Maßeinheiten sind nicht deckungsgleich, da
moderne Modems pro Signal
vier Bit oder mehr über einen
Kanal schicken können.
- BBS
- "Bulletin Board System". Synonym für Mailbox. Automatisch
arbeitendes System, das Nachrichten annimmt und
weiterleitet oder Datenübertragungen
ermöglicht.
- Benutzerkennung
- Der Name, mit dem sich die Benutzer einem Host gegenüber identifiziert.
Dies ist je nach Host der tatsächliche Name, ein
selbstgewähltes Pseudonym, eine Abkürzung oder
eine automatisch vergebene Kombination aus
Buchstaben oder Ziffern.
- Bit
- Ein Bit ist die kleinste Einheit zur Darstellung
von digitalen Daten. Es kann entweder den Wert 0
oder 1 haben.
- Bitnet
- Ein akademisches Rechnernetzwerk für E-Mail und Dateitransfer, das
mit anderen Verfahren als das Internet
arbeitet.
- Bounce
- Internet-Jargon für eine
E-Mail, die wegen eines
Fehlers nicht zugestellt werden konnte und
zurückkommt ("abprallt").
- bps
- Bits pro Sekunde. Maßeinheit für die
Übertragungsgeschwindigkeit eines Modems.
- Breitbandnetz
- Ein Kommunikationsmedium mit einer sehr großen Bandbreite.
- Browser
- Programm zur Übersetzung der
Formatierungsbefehle aus HTML
in die grafische Darstellung des World
Wide Web. Die bekanntesten Browser sind der
Netscape Navigator und der Internet Explorer von
Microsoft. Weitere Browser: Chamäleon WebSurfer,
Spry Mosaic, usw.
- Btx
- "Bildschirmtext". Elektronischer
Informationsdienst der Telekom, der über das Datex-J-Netz erreichbar ist.
- Btx plus
- Bezeichnung für einen der neuen Datex-J-Container mit einem
redaktionell betreuten Angebot.
- Bus
- (1) Bezeichnung für den Kommunikationsweg
zwischen dem Prozessor eines Computers und allen
anderen Geräten.
- (2) Bezeichnung für ein Verschaltungsprinzip von
Geräten. Der Bus ist eine Hauptleitung, an die
Geräte angeschlossen werden und mit deren Hilfe
die Geräte untereinander kommunizieren können.
- Byte
- Bezeichnung für eine Gruppe aus acht Bit. Das Byte ist (mit Ausnahmen)
die kleinste Einheit der Datenverarbeitung, die
eine Information trägt.
-
- C
- Carrier
- Trägersignal beim Verbindungsaufbau zwischen
zwei Modems.
- CAPI
- "Communication Application Programming
Interface". Spezielle Schnittstelle zur
Steuerung der Verbindung und der
Datenübertragung im ISDN.
- CEPT
- Bezeichnung für das seitenorientierte Verfahren
des Bildschirmaufbaus, mit dem Btx
arbeitet.
- Chat
- "Plauderei" per Modem
und Terminalprogramm, bei
der sich mindestens zwei Personen über die
Tastatur unterhalten.
- CIS
- CompuServe Information Services.
- Client/Server-Architektur
- Bezeichnung für eine Methode, in einem Netzwerk
den Abruf von Daten aller Art auf zwei Programme
zu verteilen. Ein Server
nimmt Anfragen eines Clients engegen und sendet
die Daten über das Netz.
- Client
- (1) Bezeichnung für einen Rechner, der auf einen
anderen Rechner zugreifen muß, um Anwendungen
oder Dokumente zu nutzen.
- (2) Bezeichnung für ein Programm, das auf ein
anderes Programm zugreifen muß, um bestimmte
Aufgaben zu erledigen.
- (3) Im Internet wird
unter einem Client ein Programm verstanden, das
alle Regeln und Verfahren kennt, um auf bestimmte
Internet-Dienste zugreifen zu können.
- CompuServe
- Mit mehr als 3 Millionen Benutzern der neben
"America Online" größte weltweit
operierende Online-Dienst. Ende 1997 von AOL
aufgekauft.
- CPS
- "Characters Per Second". Maßeinheit
für die Nettodatenübertragungsrate in Zeichen (Byte) pro Sekunde. Siehe auch bps
- Crossposting
- Usenet-Jargon für das
Verschicken eines Artikels
in mehrere Newsgroups.
Wird von den newsgroupies sehr ungern gesehen.
-
- D
- Datendurchsatz
- Bezeichnung für die Nettodatenübertragungsrate.
Bedingt durch die Technik der asynchronen Datenübertragung
ist der Datendurchsatz bei 14.400 bps
nur 1.440 cps (Byte pro
Sekunde).
- Datenkompression
- Eine Technik, um in Datenpaketen (zum Beispiel
Dateien) redundante Informationen auf ein Minimum
zu kürzen und dadurch ihre Größe zu
verringern.
- Datenübertragungsrate
- Die Anzahl der Informationseinheiten pro
Zeitabschnitt, die zwischen einem Sender und
einem Empfänger übertragen werden. Bei der
Arbeit mit einem Modem werden
Datenübertragungsraten in Bit pro Sekunde
(Abkürzung bps) angegeben.
- Datex-J
- 1993 eingeführtes Datennetz der Telekom, das auf
der Übertragungstechnik von Btx
basiert. Der Begriff "Datex" ist ein
Kunstwort aus "Data Exchange", der
Buchstabe J steht für "Jedermann".
- De-NIC
- "Deutsches Network Information Center".
Ist am Rechenzentrum der Universität Karlsruhe
angesiedelt und hat folgende Aufgaben: Verwaltung
der Vergabe von Domains in
der Top-Level-Domain "de", Koordination
der Vergabe von IP-Adressen und
Betrieb des primären Name-Servers für die
Domain "de".
- DFN-Verein
- "Verein zur Förderung des Deutschen
Forschungs-Netzes". Der DFN-Verein betreibt
das X.25-Netz WIN
("Wissenschaftsnetz"), an das
hauptsächlich akademische Einrichtungen
angeschlosssen sind.
- Domain Name System (DNS)
- Benennungsschema für Rechner im Internet. Das gesamte
Internet ist in eine Reihe von Bereichen
aufgeteilt, die den Namen "Domain" bzw.
"Toplevel Domain" tragen.
- Download
- Die Übertragung von Daten aus einem anderen
Rechner auf den eigenen. Gegensatz zu Upload.
- Dupe
- Usenet-Jargon für einen
aufgrund eines Fehlers doppelt auf einem News-Server vorhandenen Artikel.
-
- E
- E-Mail
- "Electronic Mail". Elektronische Post
direkt an einen bestimmten Benutzer. Über E-Mail
können nicht nur Text, sondern auch Dateien aller Art
verschickt werden. Im Internet
besteht eine Adresse aus der Benutzerkennung,
einem At-Zeichen (@, bedeutet in diesem Fall
"in" oder "bei"; gesprochen
"ät") und einem kompletten Domain-Namen. Beispiel: Hans.Sterr@weihenstephan.org
-
- F
- FAQ
- Frequently asked questions. Häufig gestellte
Fragen. Werden meist mit den Antworten gesammelt
und den Nutzern zur Verfügung gestellt.
- Fidonet
- Das Fidonet ist ein internationales Hobby-Mailboxnetz aus derzeit etwa
30.000 Nodes und einer kaum
abschätzbaren Anzahl von Points.
- Finger
- Name eines Dienstprogrammes für das Internet. Es kann
überprüfen, ob ein bestimmter Anwender auf
einem Rechner als Benutzer eingetragen ist.
Funktioniert nur, wenn der gesuchte Teilnehmer eingeloggt ist.
- Firewall
- Einem lokalen Rechnernetz vorgeschalteter
Rechner, über den Zugriffe auf das Internet laufen. Firewalls
können von Firmen oder Organisationen benutzt
werden, um den angeschlossenen Rechnern den
Zugriff auf das Internet zu erlauben, das Netz
aber komplett vor Zugriffen aus dem Internet
abzuschirmen.
- Flame
- Ein Artikel, der primär
dazu dient, die Diskussion anzuheizen. Erfolgen
oft als Reaktion auf Crossposting.
Flames sind oft persönlich verletzend, jeglichen
Inhalts bar, und dienen ausschliesslich der
Verschwendung von Netzbandbreite. Meistens werden
Flames im Zustand geistiger Umnachtung verfasst.
Flames sind überflüssige Followups.
- Flußkontrolle
- Sind zwei unterschiedliche Geräte miteinander
verbunden, muß das eine dem anderen anzeigen, ob
es Daten empfangen kann oder nicht. Zwei
Verfahren dafür sind CTS/RTS und XON/XOFF.
- Followup
- Antwort auf einen Artikel
an alle. Ein Followup ist auch ein Artikel.
- Freeware
- Bezeichnung für kostenlose, frei verfügbare
Programme, die aber trotzdem durch ein Copyright
geschützt sind. Jeder darf sie kopieren und
weitergeben, sie dürfen aber üblicherweise
nicht verändert werden.
- FTP
- "File Transfer Protocol". Das Protokoll
und das Programm zum Übertragen von Dateien
innerhalb des Internet.
-
- G
- Gateway
- Schnittstelle bzw. Übergangsrechner zwischen
zwei Netzen, die mit unterschiedlicher Software
arbeiten.
- GIF
- "Graphics Interchange Format".
Firmenstandard von CompuServe für komprimierte
Grafikdateien mit maximal 256 Farben. Neben JPG eines der beiden im Internet
gebräuchlichen Grafikformate.
- Gopher
- Weltweites Informationssystem im Internet, das den Zugang auf
textbasierte Informationen und Dateien aller Art
bietet. Wird kaum noch benutzt.
-
- H
- Header
- Verwaltungsinformationen, die einem Datenpaket
vorausgehen. Sie enthalten in der Regel unter
anderem die Quell- und die Zieladresse sowie
Informationen zur Fehlerprüfung. Mail
und News besitzen ebenfalls
Header, die unter anderem die E-Mail-Adresse
des Senders und des Empfängers sowie eine
Betreffzeile enthalten.
- Homepage
- Die Standardseite des WWW-Servers.
Sie stellt im allgemeinen eine Übersicht über
die WWW-Seiten des Rechners vor.
- Hop
- Eine von mehreren Dateiübertragungen, die in
einem Datennetz nötig sind, um eine Datei von
Punkt A zu Punkt B zu übermitteln. "Ein Artikel ist ueber 5 Hops
gelaufen" bedeutet, daß eine Nachricht
über fünf News-Server gewandert ist, bis sie am
Ziel war, und damit also fünf Hüpfer
("Hops") gemacht hat.
- Host
- Beliebiger "Wirtsrechner", in den sich
ein Benutzer einloggt - zum
Beispiel in eine Mailbox.
- HTML
- "Hypertext Markup Language". Die
"Sprache" des Internet; in diesem
Format werden alle Dateien des World Wide Web
verfaßt.
- HTTP
- "Hypertext Transfer Protocol".
Protokoll für die Übetragung von Informationen
im World Wide Web.
- Hypertext
- Bei Hypertext sind bestimmte Kernbegriffe
markiert und verweisen auf andere Stellen im
Hypertext. Diese Verweise können durch einen
Mausklick auf den markierten Kernbegriff
angezeigt werden.
-
- I
- Internet
- Die "Mutter aller Datenautobahnen". Ein
Rechnernetz, das aus einer Reihe großer
internationaler und nationaler Netze sowie einer
Unmenge regionaler und lokaler Netze in aller
Welt besteht. Alle Unternetze des Internet
benutzen ein einheitliches Adressierungsschema (Domain Name System) sowie die TCP/IP-Protokolle.
- IP-Adresse
- Internet Protocol Adresse. Bestimmt die Adresse
des Empfängers. Sie setzt sich aus der
Netzwerknummer (wird von einer zentralen
Institution vergeben) und der Hostnummer
(wird vom lokalen Netzwerk vergeben) zusammen.
- IRC
- "Internet Relay Chat". Programm, um
sich im Internet online unterhalten zu können.
(Anmerkung des Verfassers: Um die meist
"hochintelligenten" Chats
aushalten zu können, bedarf es allerdings einer
gewissen jugendlichen Unbekümmertheit und
Experimentierfreude.)
- ISDN
- "Integrated Services Digital Network".
Dienste-integriertes Digitalnetz. Soll auf lange
Sicht das analoge Telefonnetz ersetzen. Ein
ISDN-Basisanschluß besteht aus zwei
Datenkanälen (B-Kanäle) und einem Steuerkanal
(D-Kanal). Der Aufbau einer ISDN-Verbindung ist
wesentlich schneller als im Telefonnetz und
dauert nur noch etwa eine Sekunde.
-
- J
- JPEG
- Ein für Bilddateien (Erweiterung: JPG) benutzter
Standard der "Joint Photographers Expert
Group", der den Datenumfang eines Bildes
deutlich reduziert. Neben GIF
eines der beiden im Internet gebräuchlichen
Grafikformate. Dient vor allem der Darstellung
von Fotos oder Grafiken mit hoher Farbanzahl.
K
- KIT
- "Kern-Software für intelligente
Terminals". Neuer Standard für die
Benutzeroberfläche von Datex-J/Btx, der sich an grafischen
Benutzeroberflächen wie Windows orientiert.
-
- L
- Link
- Verbindung zwischen Sites mit Hilfe von
Übertragungsprotokollen (z. B. UUCP).
Manchmal auch gebraucht für die Site am anderen
Ende des Links.
- Login
- Anmelden auf einem Host. Der
Benutzer muß sich durch seinen Account ausweisen.
- Lycos
- Suchprogramm zur Stichwortsuche im WWW
(http://www.lycos.de).
-
- M
- Mail
- Mitteilungen von einem User
eines Hosts im Netz an einen
anderen User, der auch auf demselben oder einem
anderen Host sein kann. Im Gegensatz zu den Newsartikeln sind diese nicht
öffentlich!
- Mailbox
- Siehe BBS
- MFV
- Mehr-Frequenz-Wählverfahren. Telekomisch für Tonwahl
- MIME
- "Multipurpose Internet Mail
Extensions". Erweiterung der textbasierten Internet E-Mail
um Verfahren für den Versand von Binärdateien, Grafik, Video-
und Audiodaten oder Faxgrafiken.
- Modem
- Modulator/Demodulator. Gerät zur
Datenübertragung. Ermöglicht die Anbindung an
ein Netzwerk
- Modulation
- Verfahren, um auf eine Trägerfrequenz ein
Nutzsignal zu packen.
- MPEG
- Ein für Video, CDs und Videodateien
(Erweiterung: MPG) benutzter Standard der
"Moving Pictures Experts Group".
- Multimedia
- Die Präsentation von Informationen, bei der zwei
oder mehr verschiedene Medien (Ton, Bild, Text,
Video) beteiligt sind.
-
- N
- Name-Server
- Rechner im Internet, der Adressen nach dem Domain Name System in IP-Adressen umwandeln kann.
- Netiquette
- "Network Etiquette". Bezeichnung für
die geschriebenen und ungeschriebenen Regeln in
einem Netz.
- Newsgroups
- Diskussionsforen im Internet.
Dienen auch als "Schwarze Bretter".
Kommuniziert wird über das Usenet.
- NNTP
- "Network News Transport Protocol".
Protokoll für den Austausch von News-Artikeln
und E-Mail zwischen Rechnern
im Internet.
- Node
- Fidonet-Jargon für eine Mailbox, die an das Fidonet
angeschlossen ist und E-Mail
an anderes Nodes oder Points verteilt.
- NSFNET
- National Science Foundation Network. Diesem Netz
schlossen sich Ende der 80er Jahre die meisten
Netzwerke an, das daraufhin rasch expandierte und
heute das Internet
bildet.
-
- O
- Offline
- Es besteht keine Verbindung zu einem Host.
- Online
- Es besteht eine Verbindung zu einem Host.
-
- P
- Packer
- Hilfsprogramme, die die Datenkompression
ermöglichen.
- Paßwort
- Der "Schlüssel" zum Login
in einen Host.
- PCI
- "Periphal Connect Interface". Moderner
und schneller Bus für die
Kommunikation zwischen einem Prozessor und
angeschlossenen Geräten.
- PCMCIA
- "Personal Computer Memory Card International
Association". Bezeichnung eines Standards
für Erweiterungskarten in Scheckkartengröße,
die in Notebooks die "normalen"
Erweiterungskarten ersetzen. So sind z.B. Modems
im PCMCIA-Format erhältlich. Werden neuerdings
auch als PC-Card bezeichnet.
- Ping
- Name eines Dienstprogrammes für das Internet. Es kann
überprüfen, ob ein Rechner mit dem Netz
verbunden ist.
- PGP
- "Pretty Good Privacy". Name eines,
nein, des Programmes schlechthin zur
verschlüsselten Datenübertragung.
- Point
- Fidonet-Jargon für einen
Rechner, der am Polling
teilnimmt, aber keine Möglichkeit zum Einwählen
anderer Benutzer hat.
- Polling
- Fidonet-Jargon für den
automatisierten Austausch von Mail
zu bestimmten Tageszeiten.
- POP
- "Post Office Protocol". Internet-Protokoll zum Zugriff auf
zentrale Mail-Server, die E-Mail
für andere Rechner bereithalten. Es existieren
die Versionen POP, POP2 und POP3, die nicht
untereinander kompatibel sind.
- Postmaster
- Der Verwalter eines Rechners im Internet, der für den Mail- und oft auch den News-Verkehr zuständig ist.
- PPP
- "Point-To-Point-Protocol". Spezielles
Protokoll der TCP/IP-Familie,
um mit einem Modem die
Verbindung zum Internet
aufzunehmen.
- Protokoll
- Verfahren zur kontrollierten Übermittlung von
Daten.
- Provider
- Kommerzielle Firmen oder Vereine, die über Ihre
Rechner den Zugang zum Internet
ermüglichen. Alle Provider verlangen mehr oder
weniger hohe Gebühren für mehr oder weniger
gute Dienstleistungen. Da ist man bei einem
Bürgernetz doch viel besser aufgehoben!
- Proxy-Server
- Ein spezieller Rechner in einem lokalen TCP/IP-Netzwerk, der Daten
zwischenspeichert, die bereits aus dem Internet abgerufen wurden.
Beim erneuten Zugriff auf die Daten schaut der
Server erst nach, ob im Internet einen neuere
Version als die gespeicherten Daten vorhanden
ist. Wenn nicht, werden die Daten aus dem eigenen
Speicher geladen. Das Netz wird so wesentlich
weniger belastet, wodurch sich auch die
Übertragungsgeschwindigkeit deutlich erhöht. Es
sollte deshalb immer der Proxy-Server des
jeweiligen Providers benutzt werden!
- Public Domain
- Bezeichnung für frei verfügbare, kostenlose
Software, die keinen Copyright-Bestimmungen
unterliegt.
- Pulswahl
- In Deutschland noch weit verbreitetes, veraltetes
Wählverfahren.
-
- Q
- Quote
- Usenet-Jargon für ein
Zitat aus einem Artikel.
Jede zitierte Zeile wird üblicherweise mit einem
">" eingeleitet. Überflüssige und
umfangreiche Zitate sollten vermieden werden.
-
- R
S
- S0-Bus ("S-Null")
- Bezeichnung für das vieradrige Kupferkabel, an
das ISDN-Geräte beim
Basisanschluß für Privatanwender angeschlossen
werden.
- Server
- (1) Bezeichnung für einen Rechner, der
Anwendungen und Dokumente bereithält, auf die
angeschlossene Rechner zugreifen können.
- (2) Bezeichnung für ein Programm, das bestimmte
Dienste anbietet, auf die mit Hilfe von speziell
auf den Server angepaßten Programmen zugegriffen
werden kann.
- (3) Im Internet die
Bezeichnung für ein Programm, das bestimmte
Internet-Dienste anbietet.
- SGML
- "Standard Generalized Markup Language".
Ein Regelwerk zur Definition von
Auszeichnungssprachen für Dokumente. Eine
Auszeichnungssprache besteht aus "Tags" (Marken), mit denen
bestimmte Strukturelemente eines Dokuments
eindeutig und rechner- sowie software-unabhängig
gekennzeichnet werden. SGML selbst ist keine
Auszeichnungssprache, sondern eine generelle
"Grammatik", aus der eine
Auszeichnungssprache (eine konkrete Grammatik)
mit Hilfe einer "Document Type
Definition" (DTD) abgeleitet wird. Die
bekannteste DTD ist HTML.
- Shareware
- Ganz normale kommerzielle Software. Man kann
Shareware-Programme für eine bestimmte Zeit
(meist 30 Tage) kostenlos testen. Falls man das
Programm dauerhaft nutzen will, muß man sich
beim Programmierer registrieren lassen.
- Signatur
- Ein paar Zeilen Text mit Angaben zum Verfasser,
die unter einen Artikel im
Usenet oder unter eine Mail gesetzt werden. Eine
Signatur sollte nicht länger als 4 Zeilen sein.
- SLIP
- "Serial Line Internet Protocol".
Spezielles Protokoll der TCP/IP-Familie,
um mit einem Modem die
Verbindung zum Internet
aufzunehmen.
- SMTP
- "Simple Mail Transport Protocol". Internet-Protokoll für den
Austausch von kurzen E-Mails
zwischen Rechnern.
- Smileys
- Grafische Symbole, die sich aus Textzeichen
zusammensetzen. Sie stellen Gesichtszüge dar,
die Stimmungen und Kommentare wiedergeben.
- Spam
- Datenmüll, der meist über Massen-eMails verschickt wird; der
Inhalt ist zumeist Werbung für mehr oder weniger
(meist weniger) sinnvolle Produkte oder
Dienstleistungen. Moderne eMail- und news-Software verfügt deshalb
über sogenannte Spam-Filter, mit der diese
unerwünschten Mails oder Nachrichten aussortiert
werden können.
- Spooling
- In einem UUCP-Netz geschieht
die Übertragung der Auftraege bzw. Files
meistens asynchron, d.
h. die Files müssen zwischengespeichert werden.
Diesen Akt bezeichnet man als
"spooling".
- Sysop
- "System Operator". Betreiber einer Mailbox. Hilft auch bei
technischen Problemen.
-
- T
- Tag
- "Marke". Eine Befehlsfolge in der Internet-Sprache HTML, die dem Browser
die gewüschte Darstellung anweist.
- TCP/IP
- "Transmission Control Protocol/Internet
Protocol". Familie von speziellen
Datenübertragungsprotokollen, die netzwerkfähig
sind und im Internet als
Standard gelten. Siehe Protokoll.
- Telnet
- Name für ein Protokoll
und das Programm, das dieses Protokoll nutzt.
Ermöglicht gewissermaßen als
"Fernsteuerung" die Benutzung eines
entfernten Rechners
- Terminalemulation
- Programm zum Herstellen einer Verbindung zur
Datenübertragung. Standard zur
Bildschirmsteuerung.
- Tonwahl
- Im Gegensatz zur Pulswahl
wird die Nummer hier durch unterschiedliche
Frequenzen gewählt.
-
- U
- UDP
- User Datagram Protocol. Alternatives Protokoll zu TCP,
arbeitet nur mit kurzen Nachrichten
- Upload
- Datenübertragung vom eigenen Rechner auf einen
anderen. gegenstz zu Download.
- URL
- "Uniform Resource Locator". Eine
einheitliche Ressourcenbeschreibung im Internet, die
"Internet-Adresse". Beispiel:
"http://www.fbw.baynet.de" ist die URL
des Bürgernetzes Weihenstephan.
- Usenet
- "Logisches" Rechnernetz. Es besteht aus
allen Rechnern, die am Austausch der Artikel in
einem weltumspannenden, nach Themen gegliederten,
öffentlichen Mitteilungssystem teilnehmen.
- User
- Der Benutzer eines Hosts.
- UUCP
- "Unix To Unix Copy Protocol".
Übertragungsprotokoll zwischen Unix-Rechnern.
Siehe Protokoll
- uuencode/uudecode
- Bezeichnung für Verfahren und Programme zum
Verschlüsseln/Entschlüsseln von Binärdateien
im ASCII-Format. Dieses
Verfahren ist für Unix entwickelt worden, um mit
Hilfe von E-Mail Dateien
aller Art übertragen zu können. Dieses
Verfahren ist vor allem im Usenet
üblich, um Binärdateien
(Grafiken, ZIP-Archive, Programmdateien) in den
textbasierten News weiterzugeben.
-
- V
W
- WAIS
- Wide Area Information Server. Suchprogramm für
das WWW
- WWW
- "Word Wide Web". Ab 1989 als
Informationssystem für Hochenergiephysik
entwickelt, hat es inzwischen das Internet erobert. Wird
vielfach mit dem Internet selbst verwechselt.
Informationen werden im Word Wide Web grafisch
aufbereitet präsentiert und können auch
Grafiken, Audio- oder Videodaten umfassen. Die
kinderleichte Bedienung des WWW ist der
Hauptgrund für den großen Erfolg des Internet.
-
- X
Y
Z
Anmerkung des Verfassers: Die Definitionen sind
zum Teil selbst erarbeitet, zum Teil aus verschiedenen
Quellen geklaut. Den ungenannten Verfassern dieser Teile
danke ich für ihre unfreiwillige, aber willkommene Hilfe
und bitte gleichzeitig um Nachsicht (sollte mal einer von
Euch über dieses Lexikon stolpern). Natürlich habe ich
folgerichtig nichts dagegen, wenn dieses Lexikon wiederum
von jemand anderem geklaut wird ...
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